PÄDOPHILIE, Fragen zur …

Sehr viele Heteros/as verdächtigen Schwule  „der Pädophilie“.  Straftaten finden aber nur im Bereich der „sexuellen Handlungen an und mit Kindern“ statt. Heute ist es schwierig, Jungs und Männer mittels „Homosexualität“ zu denunzieren, also nimmt frau/mann das nächstfolgende: Pädophilie…

Das ist traurig, denn die sexuelle Selbstbestimmung begann in der Schweiz ab 1942-1992 für Schwule und Lesben erst mit 20 Jahren, während die Heteros/as bereits „ab 16 durften“.

Das war eidgenössisch klar verfassungswidrig (BV Art. 8.1 – „vor dem Gesetze gleich“), ist aber vom Bundesgericht – natürlich aus kriminalpolitischen Gründen – trotzdem gestützt worden. Diese Politik enthielt für die Schwulenbewegung der 70er Jahre viel Sprengstoff, der auch an Demos auf die Strasse getragen worden ist.

Ab 1992 wurde das sog. „Schutzalter“ offiziell für alle auf 16 Jahre festgelegt. Aus der alten „Tradition der schwulen Pädophilen“, die bis 20 warten mussten, ist bis heute eine üble Nachrede geworden, die noch gerne angewendet wird. Übrigens haben Frauen keinen Penis, also werden sie auch nicht als TäterInnen eingeschätzt. Es gab praktisch keine Verzeigungen und die Strafverfolgung fand Frauen auch nicht „interessant genug“.

Hier eine Übersicht über die Situation in der Schweiz. (PDF) Inklusive meiner Fragen. Generell: Wenn Frauen ein besonderer Status zugestanden wird, warum nicht auch den homosexuellen Kontakten?

zur Prävention und freiwilliger Therapie an den UnivPKklinikenBS (seit 2014)

Sehr interessant ist die Beziehung von Frauen zu Knaben. Ich habe mich damit kritisch auseinandergesetzt, anhand des Buches von Renate Juras: 41 und 14Solche Beziehungen von TäterINNEN gehen in der Aufregung über die unbestrittene Mehrzahl an Tätern jeweils einfach unter. Alissa Nutting hat einen Roman aus weiblicher Täterinnen-Sicht geschrieben. Zu beachten dabei ist, die Einstufung als „kontrovers“. Kein Geschrei und keine Polizei! Übrigens ist jeder Fall immer einer zuviel!

Es geht nicht darum, sexuelle Übergriffe auf Knaben generell abzustreiten, sondern darum, in jedem Fall genau hinzuschauen! Wer selbst mal ein Knabe war, hat eine Einfühlungsmöglichkeit und wer selbst Übergriffe erlebt hat, muss nicht notwendigerweise auch welche machen!

Denn, wenn behauptet wird, die Täter seien alle früher selbst Opfer von Übergriffen gewesen, dann müssten sehr viele Frauen und Mütter dies verursacht haben – oder frau schiebt die Schuld dann einfach wieder Männern, oder „Schwulen“ zu!

Der Anteil von Täterinnen ist relativ hoch, wie erfahrene ErmittlerInnen angeben! Aber wer ermittelt, wenn es um politisch-korrekte „Sexualverführungen“ geht?

Hohmann, Joachim S. (1953-1999):  Die Furcht der verhinderten Mütter (mit Anmerkungen von Peter Thommen, 2013, PDF)

Welche Ängste hinter den angeblich toleranten Gesichtern von Frauen und Müttern verborgen sind, hat Joachim Braun, in einem Mutter-Interview sichtbar gemacht!

Letztlich kann nur die allgemeine Information und der offene Diskurs in Familie und Gesellschaft über die Sexualitäten vor Schaden bewahren. Aber damit lassen sich dann viele Mütter, Familien und Erwachsenen selbst die Macht über ihre Kinder nehmen. Selbstbestimmung in der Sexualität mindert Fremdbestimmung. Und wer vorher nicht über Sexualität reden kann, wird nachher zwangsläufig traumatisiert sein! Aber in diesen Widerspruch haben sie sich selbst gebracht!

Neuerdings taucht ein weiteres Fremdwort in Bezug auf sexuelle Kontakte mit Jugendlichen auf: Neoterophilie. Es ist ebenfalls griechischen Ursprungs und definiert die Grenze an der biologischen Geschlechtsreife der Jüngeren, die meist unter dem Schutzalter, oder eben der zugestandenen Selbstbestimmung liegt. Die ist aber nicht objektiv an allen gleich festzumachen.

Über die Urteilsfähigkeit von 16jährigen, fürs Stimm- und Wahlrecht (Weissen, André Dr./BS) BaZ 2009

Thommen, Peter: Der Sündenbock-unter den-Sündenböcken, 2004

Karl Cervik: Was ist Pädophilie? (1999)

Der Artikel im „Beobachter“, der eine Kampagne  gegen ARCADOS auslöste, im Mai 2001 und später noch in der BaZ. Dabei hat es nie Strafverfahren gegeben, denn Untersuchungsverfahren wurden immer mangels Tatbestand eingestellt.

Richard D. Mohr hat 1996 einen intelligenten und etwas „tiefer sinnigen“ Text über die „ganz alltägliche Pädophilie“ im erotischen und künstlerischen Bereich geschrieben!

Siehe auch meinen Beitrag hier über den „Pädophilismus“ in der Gesellschaft!

(zuletzt Überarbeitet am 24.04.2015)

Ich habe 1989 mal eine Zusammenstellung von Literatur über und von Pädophilen gemacht:  Triebe Hiebe

„Zu Zeiten Goethes war es keine Seltenheit, dass anerkannte Männer wie Lichtenberg ein 12jähriges Mädchen von der Strasse zu sich nahmen und am Ende sogar heirateten. Zumindest die Altersgrenzen haben sich verschoben. Ich denke aber, dass die Gefahr des Missbrauchs und auch der reale Missbrauch in den Familien und im familiären Nahbereich bei uns so gross ist, dass wir alle Angst davor haben, die Wahrheit zu erfahren, weil sie ein ohnehin zerfallendes Fundament, die traditionelle Familie, erschüttern würde. Deshalb ist die Konzentration auf die kleine und in sich sehr differenzierte Gruppe der Pädophilen eine abwehrende, verleugnende Projektion.“ (Volkmar Sigusch: Auf der Suche nach der sexuellen Freiheit. Über Sexualforschung und Politik, Campus 2011, S. 40)

Abgesehen von der materiellen Versorgung, sehe ich als Schwuler keinen Sinn im Verhältnis eines Mannes zu einem Mädchen, denn er kann es nicht wirklich auch „sexuell versorgen“.

Hingegen ist  zwischen einem Jungen und einem Mann eben beides möglich. Denn der Mann war mal ein Junge und der Junge will mal ein Mann werden. Und dabei muss überhaupt nicht mal penetriert werden, wie das viele immer phantasieren … (PT)

Bericht über sexuellen Missbrauch von Frauen an Jungen (Link)

Alena Visotskaya hat ein schönes Video zu einem Song produziert! Die Mutter sollte pädophil(=kinderliebend)  sein, aber sie ist eben nur „pädophil“, also im Sinne von übergriffig! Der Freund des Jungen verhält sich pädophil,  nämlich nicht übergriffig!  Wer es fassen kann, der fasse es!

Alena Visotskaya

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